Happy New Year – erste Leseprobe!

Ich wünsche Euch allen ein schönes neues Jahr! Es sei uns allen zu wünschen, dass unsere Hoffnungen, Träume und Vorsätze in Erfüllung gehen mögen.

Am 08.01, erscheint mein neuer Roman:

„Sternesucherin – bedingungslose Hingabe“

und nachfolgend möchte ich Euch mit einer Leseprobe aus einigen Kapiteln neugierig machen.

Hier noch einmal das Storyboard:

Die Bewegung der Sterne in regelmäßigen Bahnen ist für uns nicht greifbar und kann uns ehrfürchtig stimmen. Manchmal ist es solch ein Symbol, das uns hält.

 Dominique, die ihr Leben daraufhin ausgerichtet hat, einem Herrn in bedingungsloser Hingabe zu dienen, kann Sir Baxter nicht vergessen. Um ihren Kummer ertragen zu können, hat sie einen Stern auserkoren, da Legenden behaupten, so sei man seinem Liebsten nah.

Sir Stephen, bei dem Dominique ein neues Zuhause gefunden hat, sieht sie nicht als seine Sklavin, da er für sie tiefere Gefühle hegt.

Durch einen Zufall trifft Dominique auf Simon, der mit Jayden alias Sir Baxter in einem besonderen Verhältnis steht. Zwischen beiden entsteht sofort eine knisternde Verbindung.

Simon liebt die bizarren Spielarten, schließt jedoch eine Beziehung zu einer Sklavin, die sich in allen Bereichen ihres Lebens unterwürfig zeigt, aus.

Dominique ist von ihren Gefühlen hin- und hergerissen und beginnt ihren bisherigen Lebensweg anzuzweifeln.

Als Stephen erfährt, dass es einen anderen Mann in Dominiques Leben geben könnte, begeht er einen großen Fehler und sie muss die dunkle Seite der BDSM-Welt erleben.

Überwiegen Simons Gefühle und überwindet er seine Zweifel? Und was wird aus Dominique? Wird sie der dunklen Seite entkommen und ihr Glück finden?

„Die Sternensucherin – bedingungslose Hingabe“ lädt ein, mit auf die Suche nach Liebe und Leidenschaft zu gehen. Die Suche beschert prickelnde und erotische Augenblicke aus der Welt der bizarren Lust.

Dieser Roman beschließt die Erlebnisse der Freunde um Sir Baxter, kann jedoch eigenständig gelesen werden. Um die Protagonisten und ihre Gefühle besser kennenzulernen, gibt es eine Sonderedition der Romane „Traumtänzerin – Sklavin für eine Nacht“ und „Schattenspielerin – Verborgene Leidenschaft“.

 

1. Schmerzhafte Rückkehr

Zitat der Schriftstellerin Eva Ibbotson:
„Es ist immer ein Fehler, zurückkehren zu wollen – aber an einen Ort zurückzukehren, an dem man vollkommen glücklich gewesen war, ist eine wahre Torheit!“

Diese Aussage brachte Dominiques Empfinden auf den Punkt. Es war ein Jahr vergangen, seitdem sie das letzte Mal den Landsitz von Sir Baxter betreten hatte. Nichts hatte sich seitdem verändert. Es war, als wäre die Zeit stehen geblieben. Dasselbe triste, ungemütliche Novemberwetter und dieselben kahlen Bäume, die um diese Jahreszeit jegliche Farbe verloren hatten. Die letzten goldgelben Blätter flogen durch die Luft, fielen lautlos zu Boden und wurden durch den Sturm hin und her gewirbelt.
Der Wind wehte durch ihre schwarzen Haare und einzelne Strähnen bedeckten in wechselnden Bewegungen ihr blasses Gesicht. Manchmal blieb jedoch eine hängen und verfing sich in den Tränen, die ihr die Wangen herunterliefen. Obwohl sie einen warmen Mantel trug, fror sie.
Dominique schritt näher an das verschlossene Eisentor heran und ließ den Blick umherschweifen. Am Rande der Auffahrt türmte sich der Baumschnitt in gleichmäßigem Abstand und großen Haufen. Die Gärtner hatten das Grundstück wie in den vergangenen Jahren für den nahenden Winter vorbereitet. Dominique seufzte und fragte sich, wer diese in diesem Jahr bestellt hatte. Es war ihre Aufgabe gewesen, dafür zu sorgen, dass alle Arbeiten vor Einbruch des ersten Frosts abgeschlossen waren. Obwohl es sich lediglich um abgeschnittene Äste handelte, schmerzte dieser Anblick. Er war ein Symbol dafür, dass das Leben auf dem Landsitz von Sir Baxter auch ohne sie weiterging.

***

2. Sir Stephen

Stephen saß an seinem Schreibtisch und schaute gedankenverloren auf den Bildschirm des Rechners. Der Plotter, der sich nebenan befand, kam surrend seiner Aufgabe nach und druckte A-0-Grundrisse aus.

Er seufzte, drückte zum wiederholten Mal die Taste zum Löschen der Eingaben und ließ sich in seinen Bürostuhl zurückfallen. Ihm wollte heute nichts gelingen, sein Kopf war, bezogen auf den Grundrissentwurf, leer. Es war ihm nicht möglich sich auf seine Arbeit zu konzentrieren, immer wieder schweiften seine Gedanken ab.

Heute vor einem Jahr war Dominique bei ihm eingezogen. Wie schnell die Zeit verging. Das Leben hielt so manche Überraschung bereit. Niemals hätte er es für möglich gehalten, eine Frau, die als Lustsklavin in bedingungsloser Unterwerfung lebte, bei sich einziehen zu lassen.

Wie die meisten hatte er seine bizarren Leidenschaften ungezwungen auf Partys, in den Clubs und mit wechselnden Partnerinnen ausgelebt. Es war eine glückliche Fügung, in einem Umfeld zu leben, in dem die Freunde ebenfalls dieser Form der Sexualität nahe standen. Trotz einer liberalisierten Gesellschaft gingen viele dieser Neigung im Verborgenen nach.

Jayden und Mason hatte er vor Jahren in einem Club kennengelernt. Da sie sich gut verstanden hatten, war eine lockere Freundschaft entstanden, die damit einherging, dass er den Soireen auf Jaydens Landsitz beiwohnte. Dort war er Dominique das erste Mal begegnet und sie hatte ihn sofort fasziniert. Sie war eine Schönheit, der wahr gewordene Traum eines Mannes. Da sie sexuell wenige Tabus hatte und er seine Bedürfnisse ausnahmslos befriedigen konnte, verfügte sie über alle Eigenschaften, die er sich bei einer Frau wünschte.

****

3. Simon

Es gibt Dinge im Leben, die vergisst man nicht, obwohl sie Jahre zurückliegen.

Simon betrat das Haus durch den früheren Dienstbodeneingang, da er vermeiden wollte, dass Finn mit seinen nassen Pfoten durch das Treppenhaus stürmte und unzählige Tapser hinterließ. Der Vierbeiner ließ sich widerwillig das Fell und die Pfoten mit einem alten Handtuch trocknen. Ungeduldig zappelte er hin und her und entwischte seinem Herrchen, um in die angrenzende Küche und zu seinem Fressnapf zu laufen. Da dieser leer war, trottete er zurück und schaute Simon mit einem leidenden Blick an, der den nahen Hungertod signalisierte.

»Tja, mein Lieber, alles zu seiner Zeit«, sagte Simon und streifte die Schuhe ab. Als er die wenigen Schritte in die Küche ging, sauste sein Hund voraus, setzte sich brav auf die Hinterbeine und verfolgte jede Bewegung, die nach der Befüllung seines Napfes aussah.

»Hier, du kleines Fressmonster.«

Mit einem Lächeln in der Stimme stellte er den Napf auf den Boden. Sofort stürzte sich der Welpe, seinem Namen alle Ehre machend, auf das Futter. Simon freute sich, wie prächtig er sich entwickelte. Es war schön ihn an seiner Seite zu wissen.

Bis auf das genüssliche Schmatzen des Hundes war es still.

Sein Blick schweifte durch den Raum und die Bilder aus seiner Kindheit tauchten vor seinem geistigen Auge auf. Er sah sich mit Jayden an dem Holztisch sitzen und einen heißen Kakao trinken, den ihnen die Köchin zubereitet hatte, nachdem sie durchnässt von ihren Streifzügen durch den Wald zurückgekehrt waren. Er nahm förmlich den Geruch des im Ofen schmorenden Bratens wahr.

***

4. Schuldgefühle

Für die meisten von uns ist es unerheblich, ob der Himmel von Wolken bedeckt ist und die Sicht auf das Sternenmeer unmöglich machen. Wenn man trotzdem seinen Blick nach oben richtet und Glück hat, blitzt ab und zu der Mond hervor, um einen kurzen fahlen Lichtschein durchzulassen.

Dominique hasste diese Nacht, die ihr den Blick auf die Sterne verwehrte. Sie saß seit Stunden auf dem Fenstersims und nichts geschah. Sie fühlte sich einsam und eine tiefe Traurigkeit hatte ihr Herz vereinnahmt. Wie sehr hatte sie sich gewünscht, dass sich die Wolken auflösten und ihr die Sicht zu ihrem Stern freigaben. Es wäre gerade in dieser Nacht ein Zeichen gewesen, davon war sie überzeugt. Obwohl ihre Glieder schmerzten und die Müdigkeit Einzug gehalten hatte, konnte sie sich nicht lösen. Vermutlich hätte sie wieder nicht einschlafen können. Sie hatte die Nächte nicht mehr gezählt, in denen sie sich schlaflos im Bett herumwälzte.

 

Ich hoffe, es macht Lust auf mehr … 😉

Liebe Grüße Tabea

 

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